Konzept für Linux an Schulen

  1. Einleitung
  2. Problematik: Proprietäre Software
  3. Was machen Schüler an ihrem Notebook?
  4. Hardware und Software

Jeder kennt sicherlich das Problem, dass auftritt, wenn man bei der Schule fragt, ob Linux nicht besser wäre.

  1. Warum Linux? Es funktioniert doch mit Windows!
  2. Das würde doch sehr viel Arbeit bedeuten!
  3. Linux muss man doch wieder lernen!
  4. Linux ist doch total inkompatibel zu unseren Programmen!
  5. Wo bleibt das Konzept?

Und um die letzte Frage möchte ich mich hier ins Besonders kümmern. Doch fangen wir erstmal mit etwas ganz Elementarem an:

Beispiel: Meine Schule

F: Was für eine Grundausstattung in Bezug auf IT-Systeme hat die Schule?

A: Die Schule benutzt einen Windows Server 2008, einen Windows Server NT und einen Windows Server 2003. Der 2008' ist für die Domäne zuständig, der 2003' beinhaltet die Software und die Benutzerkonten für das Schul-PC-Verwaltungssystem Netman. Der NT-Server ist der Server, worauf die schulinterne Nachrichtenplattform FirstClass läuft.
Alle Schüler besitzen ein Notebook von Thinkpad/Lenovo. Es gibt einen Computer-Raum der mit 30 PC's mit 3GHz und 2GB RAM ausgestattet sind. Die Lernsoftware läuft nur auf Windows und es wurden etliche Lizenzen und eine riesige Summe an Geld bezahlt um die vorrätige Software bereit und aktuell zu halten.
Wenige Software-Pakete:

  • Adobe Creative Suite
  • Netman Classroom Suite
  • MatchWare-Software
  • SMART-Software

Und das sind nur wenige.

Jetzt steht eine große Herausforderung vor der Schule! Das große Update auf Windows 7. Denn wer will Windows 8 schon produktiv im Unterricht nutzen?

  1. Es wird sehr viel Geld für die nötigen Lizenzen ausgegeben
  2. Es benötigt viel Zeit
  3. Die Software muss komplett lauffähig gehalten werden.
  4. Alte Dokumente müssen in das neue *.docx-Format konvertiert werden
  5. Die neue Office-Suite muss gekauft werden.
  6. Es stehen etliches an Umschulungsmaßnahmen an.

Wie dieses jetzige Konzept und proprietäre Software dem Grundgedanken der Schule widerstrebt, wird im nächsten Artikel besprochen.

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