Was machen Schüler an ihrem Notebook?

  1. Einleitung
  2. Problematik: Proprietäre Software
  3. Was machen Schüler an ihrem Notebook?
  4. Hardware und Software

Im letzten Teil der Artikel-Reihe "Konzept für Linux an Schulen" sprach ich über das, was die Schüler an ihrem Rechner machen. Nun möchte ich anhand dieser Grundausstattung eine mögliche Linux-Integration demonstrieren/erproben. Alles erstmal nur auf dem Papier.

Wir haben also für jeden Schüler einen Laptop. Was tun diese Schüler damit? Zu 95% sind es folgende Tätigkeiten. Neben diesen Tätigkeiten liste ich auch die Alternativen auf, die Linux anbietet.

  • Internet surfen | Benötigte Anwendungsprogramme: Browser (vorzugsweise Firefox)
  • Texte schreiben, Präsentationen und Tabellenkalkulationen | Benötigte Anwendungsprogramme: Office-Suite (vzgw. LibreOffice)
  • Mind Mapping | Benötigte Anwendungsprogramme: MindMapping-Software (vzgw. FreeMind oder Labyrinth MindMaps)

Nur in seltenen Fällen wird noch mit Software gearbeitet, die nur auf Windows läuft.

Des Weiteren haben wir einen Computerraum, der mit Software ausgestattet ist, die sehr viel Geld gekostet hat. Hier würde ich weiterhin Windows einsetzen. Die Datenübertragung gänge dann über einen zentralen Datenspeicher, wo ein Linux mit einem Samba läuft.

Die Klassenraum-Computer zum Betreiben der SMART-Boards werden weiterhin ein Windows haben, da die SMART-Software nur auf Windows läuft. Auch die Computer in den Lehrerzimmern können Windows behalten.

Durch den Umstieg auf Linux wird dem IT-Team die Fernwartung erleichtert. Und auch die Lehrer profitieren davon, weil die Sicherheitsmechanismen unter Linux kaum zu überwinden sind. Und mit kaum, meine ich fast gar nicht. Das kann nur einer, der hinreichende Erfahrung im Umgang mit Linux hat.

Als Schülerrechner-Verwaltung kann ITALC eingesetzt werden. Die Vorteile die das System Netman bietet, kann man durch raffinierte Tricks leicht zunichte machen. Dennoch sind einige Vorteile nicht möglich auf das dann bestehende System abzubilden.

Im nächsten Post kümmern wir uns dann verstärkt um die vorinstallierte Software für Schülerrechner und um deren Anforderungen an die Hardware.
 

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