Hardware und Software

  1. Einleitung
  2. Problematik: Proprietäre Software
  3. Was machen Schüler an ihrem Notebook?
  4. Hardware und Software
  5. Vertonte Version der Artikel-Reihe

In dem vergangenen Artikel besprach ich, was die Schüler an ihren Rechnern eigentlich machen und wie man dort Linux einsetzen könnte. Nun möchte ich über die Hardware und Software reden.

Office-Suite

Als Office-Suite empfehle ich LibreOffice. Einfach und einheitlich und weltweit kompatibel.

Multimedia-Programme

Als Multimedia-Programme könnte VLC als Alleskönner eingesetzt werden. Hier könnten die Schüler auch bis zu einem gewissen Grad personalisieren, was sie an Multimedia haben möchten.

Video-, Audio und Bildbearbeitung

Einige in der Schule müssen auch ab und zu mal Videos schneiden, Audio produzieren oder Bilder bearbeiten. Dazu könnte man zum Teil natürlich den Computer-Raum nehmen, aber es reicht ja schon ein OpenShot oder PiTiVi bzw. für die ganz harten KDEnlive. Für den Audioschnitt würde ich Audacity empfehlen und zum Bearbeiten von Bildern Inkscape und GIMP.

Share-Software/Gemeinsames Arbeiten/Learning Together/Collaborative E-Learning/Kollaboratives Arbeiten

Das ist ein ganz spezielles Feld der IT, was hier dann wunderbar funktionieren kann, denn wozu hat man gobby und sobby? Diese ermöglichen das gemeinsame Bearbeiten von Text-Dateien. Doch Word-Dateien und sowas geht damit noch nicht. Hier sehe ich noch Verbesserungsbedarf.
Generell könnte man auch über das Einrichten einer OwnCloud oder sowas nachdenken, wo die Schüler ihre Dateien haben, die sie auch von Zuhause bearbeiten könnten. Hier könnte man sich auch ein Vorbild am Gymnasium Katharineum zu Lübeck nehmen.

Klassenraumsteuerung

Das ist ein recht heikles Thema, was vor allem für die Pädagogen am Institut wichtig ist. Hier hat man sich im Land Niedersachsen auf der Lösung Netman von H+H ausgeruht. Das soll sich schon sehr bald an unserer Schule ändern, aber da möchte ich auch mal eingreifen. Die Lösung heißt iTALC.

iTALC - Intelligent Teaching And Learning with Computers ist eine Software, die es ermöglicht, ein Klassenraum zu steuern. Man kann zwar nicht Sachen, wie das Internet verbieten, aber man kann die Schülerrechner bis zu einem gewissen Grad einsehen und steuern. Es ist zwar ursprünglich für Computer-Räume konzipiert, aber man kann es auch für Notebook-Klassen einsetzen. Dazu muss man lediglich jedem Lehrer den gleichen Master-Schlüssel geben und eine Liste mit allen Schüler-Rechnern der Schule. Hier kann man vllt. separieren zwischen Jahrgang, so das es nicht zu voll wird in der Liste.

Autorkommentar: iTALC habe ich schonmal ausprobiert und es funktionierte ziemlich gut. Es hatte zwar noch ein paar Kinderkrankheiten, aber die muss man eben durch feste Verhaltensregeln vermeiden. Zum Beispiel, dürfen nicht zwei Master gleichzeitig einen Rechner sperren.

Hardware/Notebook

Zur Hardware zählt natürlich, dass sie komplett out-of-the-box laufen sollte. Und das tut sie auch, weil die Notebooks alle von Thinkpad stammen, und wie alle wissen sind diese komplett kompatibel zu Linux.

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